INHALT JAHRGANG 22 (2011)



Heft 1 (2011)

ERSTE DISKUSSIONSEINHEIT / FIRST DISCUSSION UNIT Heft 1 / Issue 1 (2011)

HAUPTARTIKEL / MAIN ARTICLE
Gerd Jüttemann: Historische Psychologie und die Entwicklung der Menschheit. Die Perspektive einer Fundamentaltheorie 3-16

KRITIK / CRITIQUE
Adrian C. Brock: Taking history seriously 17-19
Ditmar Brock: Erklärungsprobleme einer historischen Psychologie 19-22
Pradeep Chakkarath: Wie Konzepte Geschichte machen – „Entwicklung“ in der Psychologie 22-24
Martin Dege: Kurt Lewins Action-Research-Konzept als empirische Grundlage einer historischen, konkreten Psychologie 24-27
Paul Drechsel: Benötigen wir eine ,Historische Psychologie‘? 27-29
August Flammer: Jüttemanns Psychologie der Menschheitsgeschichte – einige Anmerkungen 29-32
Klaus Franke: Die beste aller Welten? 32-34
Wolfgang Friedlmeier: Relevanz der Kulturpsychologie und die Relativierung der Fundamentaltheorie 34-36
Imanuel Geiss: Realhistorisches zur Historischen Psychologie 36-39
Gerlinde Gild: Ein chinesischer Beitrag zu einer Historischen Psychologie 39-42
Frank Göttmann: Historische Psychologie und Historie. Schlaglichter auf ein unklares Verhältnis 42-45
Ludwig Janus: Historische Psychologie und Psychohistorie – Überlegungen  für eine konstruktive Kooperation 45-47
Ulrich Kattmann: Ein Tier wie kein anderes 48-49
Carlos Kölbl: Drei Anfragen an die Historische Psychologie 49-51
Uwe Krebs: Überzeugend in Ziel und Programm, doch Kritik am Weg 52-54
Adelheid Kühne: Überlegungen zum Phänomen der Autogenese und zur biographischen Forschung
im Kontext der Historischen Psychologie 54-55
Bernhard Lang: Eine kurze Weltgeschichte der Religion in sechs Stufen 55-58
Wolfgang Mack: Theoretische und methodologische Herausforderungen für die Historische Psychologie. Einige Andeutungen 58-61
Morus Markard: Geschichtsphilosophie oder Historizität des Psychischen? 61-63
Heinz-Jürgen Niedenzu: Zwischen Konstitution und Konstruktion: Die Geschichte des Psychischen 63-65
Hans-Heinrich Nolte: Notizen zu Gerd Jüttemann: Historische Psychologie und die Entwicklung der Menschheit. Die Perspektive einer Fundamentaltheorie 66-68
Rolf Oerter: Historische Psychologie: Programm oder Einzelforschung? 68-70
Christa Quitzau-Schneider: Gerd Jüttemanns Historische Psychologie – Aspekte einer Kulturpsychologie 71-73
Norbert Rath: Historische Psychologie – ein Sesam öffne dich? 73-76
Hellgard Rauh: Autogenese, Evolution und Entwicklung. Ein Kommentar zu Jüttemanns „Historische Psychologie“ 76-79
Josef H. Reichholf: Kritik aus biologischer Sicht 79-81
Wolfgang Reinhard: Historisch-anthropologische Bedenken 82-83
Rainer Reisenzein und Irina Mchitarjan: Eine evolutionäre Theorie der Kulturtransmission als
Baustein für
die „Fundamentaltheorie der Menschheitsentwicklung“ 83-85
Thomas Bernhard Seiler: Wie fundamental sollte eine Fundamentaltheorie sein? 85-88
Thomas Slunecko und Martin Wieser: Wundt meets Hegel? Anmerkungen zur „Historischen Psychologie“ Gerd Jüttemanns 88-91
Hasso Spode: Ein Gegenvorschlag: Historische Anthropologie ohne Fundamentaltheorie 91-94
Stefan Strohschneider: Historischen Psychologie und der Theorienbedarf der Interkulturellen Kommunikation 94-96
Hannes Stubbe: Anmerkungen zu Gerd Jüttemanns Aufsatz 96-98
Thomas Teo: Tradition, reflexivity, and German solipsism 99-101
Christian Thies: Die Dialektik des Fortschritts 101-103
Heinz-Günter Vester: Historische Psychologie und Historie der Seele – eine Erfolgsgeschichte? 103-105
Burkhard Vollmers: Dialektische Autogenese – Möglichkeiten der Erweiterung des Entwurfs einer
historischen Psychologie von Gerd Jüttemann 105-107
Erhard Wiersing: Von den Schwierigkeiten und der Notwendigkeit einer Historischen Psychologie 107-110
Markus Wild: Was heißt und zu welchem Ende studiert man „Autogenese der Menschheit“? 110-112
Hannes Wimmer: Gesellschaftstheoretische Überlegungen zum Programm einer historischen Psychologie 112-115
H. Maximilian Wontorra: Stellungnahme zu Gerd Jüttemanns Historischer Psychologie 115-116

REPLIK / RESPONSE
Gerd Jüttemann: „Geschichte kann erzählt, Entwicklung muss diagnostiziert werden“ – Diachrone Diagnostik und
die erwägungskontrollierte Erforschung des Menschen 117-145

ANHANG / APPENDIX

BRIEF / LETTER

Herbert Hörz: Kulturelle Evolution und Ethik 146-149
Ulrich Kazmierski: Erwägungskultur ohne Erwägen? – Oder: Wie Könige und Weise diskutieren 149-152


Heft 2 (2011)

ZWEITE DISKUSSIONSEINHEIT / SECOND DISCUSSION UNIT Heft 2 / Issue 2 (2011)

HAUPTARTIKEL / MAIN ARTICLE
Uwe Krebs: Biologische Wurzeln und ethnologische Varianz – Grundlagen einer Anthropologie der Erziehung 155-168

KRITIK / CRITIQUE
Christoph Antweiler: Erziehung braucht ethnologische und bioanthropologische Fundierung 168-170
Hans Brügelmann: Verführerische Verfremdung: Chancen und Schwierigkeiten des kulturellen und disziplinären Fremdblicks 170-172
Anne Dieter: Kompetenztransfer: Mehr als Kultur?! 172-174
Burkhard Fuhs: Anmerkungen zum Artikel von Uwe Krebs „Biologische Wurzeln und ethnologische Varianz. Grundlagen einer
Anthropologie der Erziehung“ 174-176
Detlef Gaus: Über die notwendige Unmöglichkeit einer Allgemeinen Erziehungswissenschaft 176-179
Rolf Göppel: „100 Stammesgesellschaften können sich nicht irren....“ – Lässt sich durch Auswertung ethnologischer Monographien eine „Anthropologie der Erziehung“ gewinnen? 179-182
Helmwart Hierdeis: Randständiges 182-184
Dietrich Hoffmann: Die Verknüpfung von Biologie und Ethnologie – ein untauglicher Versuch der Ermittlung einer
pädagogisch brauchbaren Anthropologie 185-187
Johanna Hopfner: Zur Kritik der pädagogischen Anthropologie 187-189
Benjamin Jörissen: Für eine historiographisch und ethnographisch sensibilisierte erziehungswissenschaftliche Anthropologie 189-191
Heidi Keller: Die Falle des naturalistischen Fehlschlusses 191-193
Sabine Klocke-Daffa: Das Fremde als Kontrastfolie – eine skeptische Betrachtung 193-196
Ursula Pfeiffer: Erziehung zwischen Kontinuität und Kontingenz: Hat die Erziehung stabile Fundamente? 196-199
Andreas Poenitsch: Gehirne mit Lendenschurz? – Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Begründung von Erziehung zu überschreiten 199-202
Guido Pollak: „Die Natur des Menschen gibt es nicht.“ Anmerkungen zum Artikel von Uwe Krebs 202-205
Frank-Olaf Radtke: In der Rückschau auf sieben Millionen Jahre 205-207
Hein Retter: Sollen Quellen zur Erziehung von Naturvölkern in der Erziehungswissenschaft stärkere Beachtung finden? 207-210
Norbert Ricken: Vom Nutzen und Nachteil der Anthropologie für die Erziehung 210-212
Alice Schlegel: Biology and Culture in the Study of Human Development 212-214
Wolfgang Sünkel: Über Interdisziplinarität und Erziehungswissenschaft. Einige Anmerkungen zu Uwe Krebs 215-216
Gisela Ulmann: Erziehung in Traditionalen Kulturen ist kein Maßstab für Erziehung hier und heute 216-218
Hagen Weiler: Ist es wirklich „an der Zeit, eine epistemologische Generalrevision des Faches zu beginnen“? 219-220
Jörg Wettlaufer: Evolutionäre Anthropologie der Erziehung in Kindheit und Jugend 220-222
Frank Wistuba: Erkenntnisse statt Bekenntnisse? – Methodologische und inhaltliche Anmerkungen zu den „Grundlagen
einer Anthropologie der Erziehung“ 222-224
Jörg Zirfas: Komplexe Interpretationen statt eindeutige Ableitungen oder: Natur und Kultur in der Pädagogischen Anthropologie 224-226

REPLIK / RESPONSE
Uwe Krebs: Grundlagen der pädagogischen Anthropologie im Spiegel von Meinungsunterschied, Missverständnis und Zustimmung 227-237

DRITTE DISKUSSIONSEINHEIT / THIRD DISCUSSION UNIT Heft 2 / Issue 2 (2011)

HAUPTARTIKEL / MAIN ARTICLE
Torsten Strulik: Vertrauen – Ein Ferment gesellschaftlicher Risikoproduktion 239-251

KRITIK / CRITIQUE
Jan Arpe: Vertrauen und Risiko aus gesellschaftspolitischer und ökonomischer Sicht 252-254
Hans-Werner Bierhoff: Warum Vertrauen keine Lösung ist 254-256
Ulrich Brinkmann: Schmiermittel oder Glatteis? Vertrauen, Rating-Agenturen und die Finanzmarktkrise 256-259
Christoph Clases: Vertrauen und Konflikt als A|nta|gonisten kooperativer Prozessierung von Unsicherheit 259-261
Beatrice Dernbach: Was die Welt zusammenhält. Vertrauen, Misstrauen und die Dynamik moderner Gesellschaften 262-264
Andreas Dieckmann: Das Spannungsverhältnis zwischen Vertrauen und Misstrauen im weltweiten Finanzsystem 264-266
Christel Frey: Vertrauen und authentische Kommunikation – eine untrennbare Partnerschaft 266-267
Manfred Fuchs: Vertrauen in den eigenen Erfolg oder Rücksichtnahme auf den Anderen 267-270
Dirk Ulrich Gilbert: Anmerkungen zum „Management“ von (System)Vertrauen und Nichtwissen: Eine ökonomische Perspektive 270-272
Klaus Götz: Vertrauen in die Chance des Risikos? 272-274
Franz-Xaver Kaufmann: Systemvertrauen als Systemzwang 274-276
Sven Kette: Risiko – Vertrauen – Organisation 276-279
Matthias Kohring: Zuversicht statt Vertrauen? Probleme der Vertrauenskonstitution in modernen Gesellschaften 279-282
Diana E. Krause: “Wer nie was riskiert, kann nie scheitern. Und nie gewinnen.“ Kritische Reflexion der (dys-)funktionalen Effekte von
Vertrauen und Misstrauen 282-284
Karl-Heinz Ladeur: Beobachtung von „Vertrauensarchitekturen“ als Ersatz für die Analyse von Institutionen? 284-286
Burkhard Liebsch: Ausgesetztes, unvertrautes Vertrauen 287-289
Charles McCarty: Awash in Nichtwissen and the Pathetic Fallacy 289-291
Guido Möllering: Vertrauen als Lösung durch Aufheben 291-293
Maria Neumaier: Risikomanagement aus dem Unbewusstsein 293-295
Günther Ortmann: Vertrauen? Einrede gegen eine Äquivokation 295-298
Gary S. Schaal: Zwischen Vertrauens- und Misstrauensintermediären: Emotionsmanagement als policy-objective 298-300
Valentin Schellhaas: Ein Plädoyer für das Gute in Vertrauen 300-302
Rainer Schützeichel: Wissen und Vertrauen 302-305
Martin Schweer: Vertrauen im Kontext sozialer Risikodynamiken 305-307
Barbara Thies: Anmerkungen zum Stellenwert von Vertrauen als Kernkonstrukt für den Umgang mit gesellschaftlichen Risiken 307-309
Bernhard H. Vollmar: Universelle Relevanz und Ambivalenz: das Problem des Vertrauens 309-312
Peter Wehling: Die Kreativität des Misstrauens – eine unterschätzte politische Ressource im Umgang mit Nichtwissen 312-315
A. Katarina Weilert: Vertrauensoptimierung statt Vertrauensmaximierung 315-316

REPLIK / RESPONSE
Torsten Strulik: Vertrauen, Misstrauen, Risiko. Eine interdisziplinäre Diskussion 317-328

ANHANG / APPENDIX

BRIEF / LETTER

Peter Kappelhoff: Hominem non sapiunt 329-335

LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN 336