INHALT JAHRGANG 9 (1998)
Heft 1 (1998)
Erste Diskussionseinheit,
Heft 1 (1998)
HAUPTARTIKEL
Adly Rausch:
Probleme der Bestimmung und Abgrenzung von ‘Handlung’
als sozialwissenschaftlicher Grundbegriff 3
KRITIK
Lutz-Michael
Alisch: Handlungstheorie: Positionen, Probleme und der Wert
phänomenalistischer Spekulation 13
Andreas Balog: Gibt es mehrere Handlungsdefinitionen?
16
Heinrich Bußhoff: Zum Verhältnis von Psychologie
und Sozialwissenschaften 18
Michael Charlton: Zum Unterschied zwischen psychologischen
und sozialwissenschaftlichen Handlungstheorien 21
Christian Dahme: Ein Handlungskonzept zwischen Selbstorganisation
und Tätigkeitstheorie 23
Petra Deger: Von den Schwierigkeiten des interdisziplinären
Dialogs 26
Volker Dreier: Benötigen wir überhaupt
einen umfassenden und konsensualen Handlungsbegriff? 28
Rainer Fuchs: Kritischer Kommentar zu der Abhandlung
von Adly Rausch, „Probleme der Bestimmung und Abgrenzung von
‘Handlung’ als sozialwissenschaftlicher Grundbegriff“
30
Manfred Gabriel: Soziologie als Handlungswissenschaft
- Psychologie als Verhaltenswissenschaft? 32
Peter Gerjets: Präzisierung handlungstheoretischer
Konzepte und intertheoretische Integration: Ein strukturalistischer
Ansatz 34
Werner Greve: ,Menschliche Handlung’ - Erkenntnis
und Interesse 37
Armin Grunwald: Das Handeln und das Reden über
das Handeln. Kritische Anmerkungen zu einem „umfassenden“
Handlungsbegriff 39
Robert Heim: „Handlung“ als sozialwissenschaftlicher
Grundbegriff - aber nicht ohne die Psychoanalyse 41
Andreas Hejj: Ein umfassender Handlungsbegriff: Wie
eine evolutionstheoretische Fundierung den kognitionistischen Reduktionismus
aufheben kann 44
Harald Kerber: Handeln - ein universeller Begriff?
46
Georg Kneer: Handlung als soziale Konstruktion 48
Volker Kunz: Handlungstheorien in den Sozialwissenschaften
- eine verkannte Möglichkeit der integrativen Erklärung
sozialer Tatbestände? 50
Gerald Mozetic: Über eine wissenschaftliche
Handlungslähmung oder Wie Adly Rausch einen Teil für das
Ganze ausgibt und trotzdem nichts dabei herauskommt 52
Josef Quitterer: Wie umfassend muß ein Handlungsbegriff
sein? 54
Harald Schaub: Bedürfnis - Absicht - Handlung.
Die Funktion von Handlungen 56
Wolfgang Ludwig Schneider: ‘Handlung’
als perspektivisch differenzierter Funktionsbegriff 57
Ota Weinberger: Philosophische Voraussetzungen des
Handlungsbegriffes 60
Peter Weise: Handlung als ökonomische Kategorie
63
Rainer Westermann: Zur Notwendigkeit eines einheitlichen
Handlungsbegriffs für die Sozialwissenschaften 65
REPLIK
Adly Rausch:
Handlungsforschung - konsensfähig? 67
Zweite Diskussionseinheit,
Heft 1 (1998)
HAUPTARTIKEL
Herbert
Schnädelbach: Rationalitätstypen 79
KRITIK
Joseph Agassi: Rationality is Going for a Goal: Queries
for Professor Schnädelbach 89
Peter Baumann: Begründen, Rechtfertigen, Erklären
90
Hans Michael Baumgartner: Herbert Schnädelbachs
Plädoyer für „die Menschlichkeit der Vernunft“
92
Dagmar Borchers: “Wer Großes will, muß
sich zu beschränken wissen” - ein Plädoyer für
weniger 94
Reinhard Brunner: Die andere Hälfte der Vernunft
97
Delf Buchwald: “Vernunft? Verdrießliches
Geschäfte! Das bringt uns allzubald an’s Ziel!” 99
Martin Büscher: Kontexte von Rationalität
102
Peter Fischer: Philosophie und Typologie der Rationalität
104
Kathrin Glüer: Rationalität und Regeln
106
Stefan Gosepath: Unterwegs zu einer Theorie der Rationalität
108
Evelyn Gröbl-Steinbach: Zum pragmatischen Kern
der Rationalität 110 Gerd Irrlitz: Typologie und Genese der Rationalitätsebenen
113
Helmut Kaiser:
Die kommunikative Rationalität im Anspruch einer kritischen
Verantwortungsethik 116
Geert Keil: Gibt es eine ratio essendi? 119
Matthias Kettner: In welchem spezifischen Sinn ist
Diskursrationalität rational? 120
Josef Kopperschmidt: Polyphone Vernunft 123
Karl Reinhard Lohmann: Von der Einheit der Vernunft.
In nachhegelscher Bescheidenheit 125
Verena Mayer: „Ich folge der Regel blind“
126
Hans-Joachim Niemann: Kritik - abwehren, ertragen
oder wünschen? 129
Georg W. Oesterdiekhoff: Weder Rationalitätstheorie
noch Rationalitätstypologie 130
Gregor Paul: Worum es bei einer Rationalitätstheorie
geht und gehen sollte 132
Lorenz B. Puntel: Begründung, Erklärung,
Wahrheit 135
Gerard Radnitzky: Der Rationalitätsbegriff aus
verschiedenen Perspektiven betrachtet 138
Christoph Rehmann-Sutter: Sprachkompetenz und Hörkompetenz
141
Thomas Schmidt: Traditionsbezug und Interdisziplinarität
in der Rationalitätstheorie 142
Gerhard Vollmer: Wie rational ist Rationalität?
Ungelöste Probleme der Selbstanwendbarkeit 144
Wolfgang Welsch: Rationalität ohne Vernunft?
146
Micha H. Werner: Theoretische Typologie versus reflexive
Rekonstruktion? 147
John Wettersten: Träumen über eine einmal
hoffnungsvolle Vergangenheit 149
Axel Wüstehube: „Rationalitätstypen“
oder „Rationalität im Kontext“? 151
Stefan Zundel: Zwei Anmerkungen zur Sizze einer Theorie
der Rationalität von Herbert Schnädelbach 153
REPLIK
Herbert
Schnädelbach: Rationalitätstypen 155
ANHANG
EuS-PROGRAMM 165
EuS-STATUT 165
LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN FÜR EuS 166
Heft 2 (1998)
Dritte Diskussionseinheit, Heft 2 (1998)
HAUPTRTIKEL
Peter Janich: Informationsbegriff und methodisch-kulturalistische
Philosophie 169
KRITIK
Andreas
Bartels: Janichs Anti-Naturalismus: Zwei Gegenargumente 182
Horst Binkau: Der Zusammenhang der Begriffe Stoff,
Energie und Information 184
Olaf Breidbach: Ein Stoff aus dem die Träume
sind? 186
Rafael Capurro: ,,Das Capurrosche Trilemma“
188
Andreas Dally: Der Informationsbegriff im Gegenlicht
kulturalistisch-methodischer Fehlschlüsse 189
Nina Degele: Vom Soziologischwerden der Philosophie:
Informieren statt Information 191
Peter Deussen: Informationsbegriff in der Informatik
193
Michael Drieschner: Semantik - naturalisiert? 195
Walter Fontana: Keine Information ohne Evolution
198
Klaus Fuchs-Kittowski und Hans A. Rosenthal: Eine
moderne Biologie bedarf der Kategorie Information 200
Dieter Gernert: Vergessene Aspekte des Informationsbegriffs
203
Werner Gitt: Ist Information eine Eigenschaft der
Materie? 205
Mathias Gutmann: ... voranzustürmen, wo Engel
furchtsam weichen! 207
Klaus Haefner: Wo ist die Information, Herr Janich?
209
Wolfgang Hesse: Information: Das Soma des ausgehenden
Jahrhunderts? 212
Herbert Hörz: Kulturalistische Problemreduktionen
215
Eva Jelden: Semantikfreie Technik? 218
Klaus Kornwachs: Information als wirkende Größe
220
Jürgen Krause: Alles schon da? - Der handlungsorientierte
Informationsbegriff als Grundlage informationswissenschaftlicher Theoriebildung
und Gestaltungsarbeit 223
Anita Lenz: Handeln und Bedeutung 225
Heinz Liebscher: Brauchen wir einen allgemeinen,
„universellen“ Informationsbegriff? 227
Alfred Locker: Transklassische Sicht von Information
als autologischer ,,Selbst-Eingestaltung“ 228
Alfred L. Luft und Rudolf Kötter: Der Informationsbegriff:
einige Anmerkungen zu seiner kulturalistischen Deutung 231
Hans Marko: Über die Problematik einer Diskussion
zwischen Philosophen und Naturwissenschaftlern (Technikern) 234
Stefan Meretz: Informationen und Bedeutungen 235
Frieder Nake: Information und Daten 238
Michael Pauen: Vom Kopf auf die Füße?
240
Jürgen Schröder: Die Naturalisierung der
Semantik und ihre unzureichende Kritik aus kulturalistischer Sicht
241
Helmut Schwegler: Vereinheitlichung - aber nicht
mit Gewalt! 244
Thomas Bernhard Seiler: Ist eine handlungstheoretische
Begründung des Informationsbegriffs ausreichend? 245
Horst Völz: Information kein Objekt, sondern
ein Modell?!, wie auch Energie und Stoff 248
REPLIK
Peter Janich: Argumente versus Standpunkte 253
Vierte Diskussionseinheit,
Heft 2 (1998)
HAUPTARTIKEL
Bernhard Verbeek: Organismische Evolution und kulturelle
Geschichte: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Verflechtungen 269
KRITIK
Hans Adam: Die Biologie eine Physik des Lebens? Verantwortung
ohne Gewissen? 280
Bernd Baldus: Kultur und Überleben: Ist Kultur
fitnessrelevant? 282
Klaus Bayer: Darf eine evolutionäre Kulturtheorie
humanistisch und optimistisch sein? 284
Stefan N. Bosshard: Evolution und Kultur. Der Beitrag
der Religion zur Sicherung der Humanität 285
Walter L. Bühl: Der „Tanz des Lebens“
und seine Moral 287
Irenäus Eibl-Eibesfeldt: Zielsetzer Mensch:
Zur Problematik eines generationenübergreifenden Überlebensethos
289
Gerhard Engel: Die politische Ökologie als neueste
Spielart des Antiliberalismus 290
Eve-Marie Engels: Was bedeutet „menschliche
Kultur“ in diesem evolutionstheoretischen Ansatz? Eine Frage
an Bernhard Verbeek 293
Hans-Joachim Gläser: Sind wir noch zu retten?
295
Helmut Helsper: Die Deutung der Rechtsentwicklung
als Fortsetzung der biologischen Evolution und die Folgen 298
Hans Werner Ingensiep: Kulturselektion und Genpädagogik?
300
Eduard W. Kleber: Die Entwicklung des Bewußtseins
eines „synthetischen Menschen“ oder der projektierte Ausstieg
aus der Evolution 302
Kurt Kotrschal: Zur Biologie der Kultur 304
Ulrich Kull: Prinzipielle Zustimmung - aber die kulturelle
Evolution ist komplexer 306
Christian Kummer: Natur und Kultur: Analogien und
kein Ende... 307
Theodor Leiber: Evolution auf allen Ebenen? 309
Wolfgang
Lipp: „Virtuoser Zirkel“ oder Salto mortale?
Über den Versuch, „Evolution“ und „Geschichte“
zu „verflechten“, und die Aussichten, dabei wissenschaftlich
redlich zu bleiben 312
Rolf Löther: Mensch, Kultur und Biosphäre
314
Anthony Löwstedt: Die verheerenden Folgen des
Agro- und Eurozentrismus Charles Darwins 317
Hans Mohr: Die Erfindung des Rechts war das wichtigste
Ereignis der Kulturgeschichte 319
Frank Naumann: Evolution und Geschichte - eine Zwischenbilanz
320
Heinz-Jürgen Niedenzu: Biologische und soziokulturelle
Bestimmungsfaktoren kultureller Evolution 321
Friedrich Ostenrath: Zu kurz gegriffen 324
Helmut Prior: Geprägte Form, die lebend sich
entwickelt? 327
Detlef W. Promp: Die Natur der Kultur 330
Annette Schlemm: Evolution der Möglichkeiten
332
Volker Schurig: Warum macht uns der “Fitnessimperativ”
nicht fit für das Überleben? 334
Burkhard Stephan: Phylogenetisches Erbe und Gesellschaft
336
Arnold Sywottek: Vom Nutzen großer Meeresschnecken
und vom Übel der “Kapitalgesellschaften” 339
Eckart Voland: Organismische Evolution und Kulturgeschichte:
‘Survival of the fittest’ plus ‘imitation of the
fittest’ 341
Gerhard Vowinckel: Interdependenz und Autonomie der
Menschenwissenschaften 343
Steffen Wesche: Kultur - biologisch ermöglicht
oder determiniert? 344
Hans Westmeyer: Zum Erklärungsgehalt humanethologischer
Interpretationen 347
REPLIK
Bernhard
Verbeek: Ein blütenreicher Strauß im Garten der
Erwägungskultur 349
Heft 3 (1998)
Fünfte
Diskussionseinheit, Heft 3 (1998)
HAUPTARTIKEL
Gerhard Schmied: Schenken. Probleme der Definition,
Festlegung und Grenzphänomene 363
KRITIK
Hans W. Bierhoff: Schenken: Was sind die psychologischen
Ursachen? 373
Hans-Georg
Deggau: Wie Schenken? 375
Karla Fohrbeck: Subjektives Gedicht zu einem objektiven
Essay 377
Friedrich Fürstenberg: Schenken: Von der Definition
zur Analyse 378
Winfried Gebhardt: Der Heilige Martin als Soziologe
oder Nur der ist gut, der schenken kann 380
Joachim Görlich: Die Gabe als Körper und
Kapital 382
Hans-Werner Goetz und Sebastian Benkmann: “Schenken”
in mittelalterlicher Perspektive 384
Valentin Groebner: Mehrdeutige Freiwilligkeit 387
Hans-Martin Gutmann: “Wie kann ich das wieder
gutmachen?” 389
Matthias Junge: Schenken als soziales Phänomen:
Definitionsprobleme und Familienähnlichkeiten der Sprachspiele
des Schenkens 390
Heike Kämpf: Geschenkartikel als Beziehungskitt?
Zur beziehungsstabilisierenden Dimension des Schenkens 391
Peter Kappelhoff: Schenken als Tausch 392
Rüdiger Lautmann: Schenken als kreatives Handeln
395
Elfie Miklautz: Gabe, Tausch und Täuschung 397
Frank Naumann: Schenken - der freiwillige Zwang zur
Selbstlosigkeit 399
Eckart Pankoke: Tauschen und Teilen 401
Thieß Petersen: Einige Bemerkungen zur ökonomischen
Analyse des menschlichen Schenkverhaltens 404
Friedrich Rost: Schenken als “fait social total”
405
Rita Sahle: “Gabe schielt stets nach Entgelt”
408
Johannes F. K. Schmidt: Schenken als gesellschaftlicher
Sachverhalt 410
Reinhard Schropp: Schenken - doch kein Problem? 412
Justin Stagl: Geschenk und Gabe 414
Maria Woschnak (Fasching) und Werner Woschnak: List
und Lust des Schenkens 416
REPLIK
Gerhard Schmied: Schenken: Festlegung der Grenzen
419
Sechste
Diskussionseinheit, Heft 3 (1998)
HAUPTARTIKEL
Rudolf Taschner: Mathematik, Logik, Wirklichkeit
425
KRITIK
Günter Asser: Brief statt Kritik 432
Johann Cigler:
Mathematik zwischen Mythos und Konstruktion 432
Dirk van Dalen: Between Doubt and Certainty 435
Heinz-Dieter Ebbinghaus: Toleranz, Konzepte, Widerspruchsfreiheit
436
Ulrich Felgner: Warum mich das alles nicht überzeugt
438
Christian Fermüller und Herbert Hrachovec: Retrospektive
auf einen Streit 439
Louk E. Fleischhacker: Mathematische Intuition und
der Intuitionismus 441
Yvon Gauthier: The Internal Logic of Constructive
Mathematics 442
Dieter Gernert: Grenzen der Mathematisierung aus
der Sicht der Angewandten Mathematik 444
Klaus Gloede: Grenzüberschreitungen: zwischen
intuitionistischer und klassischer Mathematik 446
Martin Goldstern: Mathematik: Asymptote der Wahrheit
448
Bernardo J. Gut: Verbindlichkeit des frei Gesetzten
450
Markus Junker: Das Problem der Existenz im mathematischen
Alltag 452
Wilhelm Kolaczia: Logizismus, Intuitionismus, Formalismus
453
Peter H. Krauss: Wo und mit wem kann man sich über
Mathematik streiten? 455
Detlef Laugwitz: Mathematik als offenes Netzwerk
- Zugänge zum Infiniten 457
Alfred Locker: Seins- und Wirkweise der mathematischen
Gegenstände Vorstoß zu einer transklassischen Meta-Theorie
der Mathematik 459
Benedikt Löwe: Parsimonia Ontologiae, Metaphysik
und die generalisierende Tendenz der Mathematik 462
Jürgen Maaß: Mathematiker, Moral und Wissenschaftssoziologie
464
Herbert Mehrtens: Wider den mathematischen Fundamentalismus
467
Gregory H. Moore: Cantor, the Infinite, and the Limits
of Human Knowledge 469
Thomas Mormann: Brouwers Intuition - eine brauchbare
philosophische Basis für die Mathematik? 471
Felix Mühlhölzer: Braucht die Mathematik
eine philosophische Basis? 472
Wolfram Pohlers: Intuitionismus vs. Klassik 474
Knut Radbruch: Die Geschichte des Unendlichen - eine
unendliche Geschichte 476
Shahid Rahman und Helge Rückert: Intuitionistische
Mathematik und Dialogischer Konstruktivismus 478
Detlef D. Spalt: Neues von der Erlebnismathematik?
479
Christian Thiel: Rudolf Taschner und der konstruktive
Gedanke 481
Rudolf A. Treumann: Das Überflüssige und
das Fehlende in der Mathematik 482
Gerhard Vollmer: Alles nur Provokation? 484
Peter Zahn: Einige philosophische Bemerkungen zu
Grundlagenfragen der Mathematik 486
REPLIK
Rudolf Taschner: Mathematik, Hermeneutik, Ethik 488
ANHANG
LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN FÜR EuS 500
Heft 4 (1998)
Siebte Diskussionseinheit,
Heft 4 (1998)
HAUPTARTIKEL
Ernst von Glasersfeld: Die Radikal-Konstruktivistische
Wissenstheorie 503
KRITIK
Marco C. Bettoni: Dialog über Wissenstheorie
511
Niels Birbaumer:
Die stetige Transformation des Subjektiven 513
Michael Drieschner: Was ist die Wirklichkeit denn
nun wirklich? 515
Thomas Eckes: Begriffe, kognitive Konstruktionen
und die Erkenntnis der Welt 516
Peter Faulstich: Viabilität statt Wahrheit?
- Biologie statt Ontologie? 518
Michael Flacke: Radikal-Konstruktivistische Wissenstheorie
oder sozialkonstruktivistische Praxis? 520
Hans G. Furth: Not Radical enough: A critique of
von Glasersfeld’s Radical Epistemology 522
Henk Goorhuis: Die Konstruktion der Erleuchtung 524
Gerhard Grössing: Globale Bilder in lokalen
Farben 526
Elke Heise und Peter Gerjets: Welche Konsequenzen
hat die radikal-konstruktivistische Wissenstheorie? 528
Walter Herzog: Gefahren für den Konstruktivismus
530
Michael Hoffmann: Verzicht auf Wahrheit, Existenz
von Tatsachen und die Frage nach der “Radikalität”
der “Radikal-Konstruktivistischen Wissenstheorie” 533
Peter Janich: Radikal halbherzig - Die Wissenstheorie
E. v. Glasersfelds 535
Eckard König: Der wissenschaftstheoretische
Status des Radikalen Konstruktivismus 537
Andrea Konrad: Eine Erkenntnis kann logisch richtig
sein und doch nicht wahr 539
Marlis Krüger: Über einige Schwierigkeiten
des Radikalen Konstruktivismus von Ernst von Glasersfeld 540
Ulrich Kull: Alter Wein in neuem Schlauch - oder
„Kant 2000“ 541
Ronald Kurt: Das Prinzip Beliebigkeit 543
Frank O. Laus: Wie radikal ist Ernst von Glasersfeld?
544
Theodor Leiber: Bemerkungen zum Radikalen Konstruktivismus
von Ernst von Glasersfeld 545
Wilhelm Lütterfelds: Für eine Realismus-verträgliche
Variante des Konstruktivismus 547
Werner Meinefeld: Gegen eine Halbierung des Piagetschen
Konstruktivismus 550
Peter Meyer: Wissen, Wahrheit, Wirklichkeit: “Individuelle”
oder “soziale” Konstruktion? 552
Josef Mitterer: Der Radikale Konstruktivismus: „What
difference does it make?“ 554
Ralf Nüse: Warum sollte man Radikaler Konstruktivist
werden? 556
Konrad Ott: Widerstrebende Präsuppositionen
557
Gabriele Pölking: Wissen und Lernen: wie viabel
ist der Radikale Konstruktivismus? 560
Gerhard Roth: “Realität, Wirklichkeit
und denkendes Subjekt” 562
Michael Roth: Von der Zukunft des Wissens 563
Richard Schantz: Die Erkenntnistheorie des Radikalen
Konstruktivismus - eine Kritik aus realistischer Sicht 565
Siegfried J. Schmidt: Der nächste Schritt 567
Thomas Bernhard Seiler: Sind die Begriffe der Erkenntnis,
der Wahrheit und der Realität obsolet? 569
Rudolf Taschner: Der Blick in Gottes Karten 571
Rolf Todesco: Genetische Wissenschaftsgeschichte,
Kollaboratives Lernen und Hyperkommunikation 573
Gerhard Vollmer: Wo bleiben die Argumente? 575
Jutta Weber: Angepaßte Monologe? Über
die Konsequenzen >radikaler< De-Ontologisierung und konventioneller
Performanz 577
Peter Zahn: Explikations-Anforderungen an den Radikalen
Konstruktivismus 579
REPLIK
Ernst von Glasersfeld: Jahrmarkt der Gegensätze
581
Achte Diskussionseinheit
und Metakritik, Heft 4 (1998)
HAUPTARTIKEL
Fritz Oser: Negative Moralität und Entwicklung
- Ein undurchsichtiges Verhältnis 597
KRITIK
Walter Bauer: “Undurchsichtig” - oder
ambivalent? Zum Verhältnis von negativem moralischen Wissen und
Entwicklung 608
Klaus Beck:
Theoriefragen, Empirielücken, Strukturdefizite und ein
Ethikproblem 611
Anton A. Bucher: Warum aus Fehlern nicht gelernt
wird? Konstruktiv-kritische Anmerkungen zu F. Osers Konzept der “negativen
Moralität” 614
Karen Franz: „Wir haben die Folgen noch nicht
ertragen.“ 616
Detlef Garz: Grenzgänge - Auch negatives Wissen
führt zur Entwicklung im Rahmen einer Kompetenztheorie 618
Wilhelm Hagemann: Brief statt Kritik 620
Siegfried Hoppe-Graff: Induktion und Internalisierung:
Zur Bedeutung der elterlichen Erziehung für die Moralentwicklung
620
Heidi Keller: Entwicklung, Verstärkung und Moral
622
Monika Keller: Warum handeln wir moralisch? 623
Wolfgang Lempert: Wen bessert die Erfahrung des Bösen?
626
Norbert Mette: Lernt die Menschheit aus Fehlern?
629
Hans Mohr: Warum bleiben die Erfahrungen der Evolutionsforschung
ausgespart? 631
Rolf Oerter: Negatives Moralwissen: noch etwas undurchsichtig
631
Siegfried Preiser: Das Schlechte als Garant des Guten?
634
Matthias Rath: Narratives Unbehagen - (Medien-)ethische
Überlegungen zur negativen Moralität 636
Adly Rausch: Im Spannungsfeld: positives - negatives
moralisches Wissen 637
Sibylle Reinhardt: Moral und Politik 639
Jürgen Rekus: Wer nicht hören will, muß
fühlen? 640
Günter Schreiner: “Negative Moralität”
und Emotionen - ein klärungsbedürftiges Verhältnis
643
Tilmann Sutter: Was schützt uns vor „negativem
moralischem Wissen“? Zum Revisionsbedarf der Moralforschung
646
Alfred K. Treml: Negatives moralisches Wissen wirkt
nur, wenn es wirkt. Sonst nicht 648
Hagen Weiler: Zuerst die Voraussetzung jeder Moral-Psychologie
und Moral-Pädagogik: Die "richtige" ethische Norm!
650
REPLIK
Fritz Oser: Negatives moralisches Wissen als Baumaterial
zu einer persönlichen Gerechtigkeitsarchitektur 652
METAKRITIK
Bettina Blanck, Bardo Herzig und Werner Loh: Undurchsichtigkeit
und Kontexte als Herausforderung - Ansätze zu einer Metakritik
657
ANHANG
LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN FÜR EuS 662